Ernährung in der Stillzeit

Für deine Gesundheit und für die Qualität der Muttermilch ist deine Ernährung von großer Bedeutung.

Dabei ist der mütterliche Organismus derart angepasst, dass auch bei mangelhafter Ernährung der Mutter die Milchzusammensetzung beinahe gleichbleibend ist. Die für die Milchbildung nötigen Baustoffe werden dann aus den Depots des mütterlichen Organismus entzogen – es geht also an die Substanz der Mutter, was wir natürlich versuchen zu vermeiden.

Um eine optimale Versorgung von Mutter und Kind während der Stillzeit zu gewährleisten, sollte aus drei Gründen auf eine hochwertige Ernährung geachtet werden:

  1. Die Muttermilch sollte dem Kind die notwendigen Nährstoffe bereitstellen.
  2. Die stillende Mutter sollte den Energie- und Flüssigkeitsmehrbedarf erkennen und sinnvoll in ihren Alltag einpassen, um nicht selbst in einen Nährstoffmangel zu geraten.
  3. Die Milchbildung kann durch die Ernährung sowohl angeregt als auch gehemmt werden.

Wie ernähre ich mich und somit mein Baby gesund?

Grundsätzlich kannst du alle Lebensmittel essen, die zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen vollwertigen Kost gehören.

Zudem hältst du den Schadstoffgehalt der Lebenmittel und somit auch der Muttermilch in einem begrenzten Rahmen, wenn du dich saisongerecht ernährst. Aus diesem Grund kannst du im Winter auch ruhig auf Kohlgerichte und Zitrusfrüchte zurückgreifen; im Sommer nutzt du das vielfältige Gemüse- und Obstangebot.

Sollten gewisse säurehaltige Obstsorten das Wundsein beim Säugling begünstigen oder manche Gemüsearten zu Blähungen führen, dann reduziere diese Lebensmittel einfach in deinem Speiseplan. Der gestillte Säugling kann individuell auf verschiedene Lebensmittel, die die Mutter isst, reagieren. Die Annahme das bestimmte Lebensmittel Beschwerden hervorrufen, konnte nicht wissenschaftlich abgesichert werden.

Mit der Muttermilch gibst du viel Wasser an dein Kind ab. Durch die Hormonumstellung wird ebenfalls viel Flüssigkeit vom Körper abgegeben. Trinke deshalb während der Stillzeit mindestens 2,5 bis 3 Liter Flüssigkeit pro Tag. Bevorzuge Mineralwasser, Schorlen oder Tees. Du kannst auf Milchbildungs- oder Stilltee aus deiner Apotheke oder deines Teeladens zurückgreifen. Milchbildungstee enthält meist Fenchel, Anis und Kümmel. Diese Inhaltsstoffe haben zugleich eine endblähende Wirkung.

Tipps zur Lebensmittelauswahl:

  • Lebensmittel, die wenig Energie, aber einen hohen Gehalt an lebenswichtigen Nährstoffen und ebenso ein hohen Gehalt an Ballaststoffen aufweisen, solltest du bevorzugt verzehren.
  • Auf Nikotin und alkoholische Getränke sollte die Stillende verzichten, da die Schadstoffe in die Muttermilch übergehen und so Schäden bei dem Säugling hervorrufen können.
  • Eine starke Gewichtsreduktion ist während der Stillzeit nicht empfehlenswert, da Schadstoffe aus dem mütterlichen Fettgewebe in die Muttermilch übergehen.

Zur Gastautorin:
Frederike Kreft ist Diätassistentin und arbeitet in einer Klinik für Frauen. Sie ist dort unter anderem für die Antworten auf die ernährungsrelevanten Fragen zuständig.

2 Kommentare zu “Ernährung in der Stillzeit”

  1. Hendrik says:

    Schon nach dem ersten Absatz war klar, hier kommt nur allgemeines Ernährungsblabla. Es hat sich keiner Gedanken um die Integration in den normalen Alltag einer Mutter gemacht.
    Ich hoffe in Zukunft kommen wertvollere Beiträge.

  2. Joba says:

    Servus Hendrik,

    ich kenn dich ja und weiss, dass du Ahnung vom Thema hast - ja ein Abschnitt zur Integration in den Alltag wäre sicher passend gewesen, aber ich denke eine Mutter, die über den Artikel stolpert, wird dennoch einiges hilfreiche herauspicken können. Dann muss die Leserin eben weiterziehen. Vielleicht ist das allgemeine Ernährungsblabla ja hilfreich für sie, das für dich nur ‘Wiederholung’ darstellt.

    Wenn du den Artikel in deinem Blog aufgreifen willst, um da konstruktive Anmerkungen zu machen, nur zu, hier im Kommentarbereich ginge das auch, aber im eigenen Blog schreibt man halt lieber. Du hast ja momentan die Situation, den Alltag mit einem kleinen Kind live zu erleben, daher bestimmt auch viele praxisbewährte Ideen zum Thema.

    Zu den wertvollen Artikeln: es ist zeitintensiv ‘gute’ Artikel zu schreiben und es gibt viele Stolperfallen: Zielgruppe bedenken, Struktur bilden, passenden Schreibstil nutzen - an eine dieser drei Säulen kann man schon mal etwas steckenbleiben. Am Ende steht dann ein fertiger Artikel oder einer der noch nicht fertig ist oder nie fertig werden wird. Hier sehe ich einen fertigen Artikel im Blog und mich hat es sehr gefreut, dass ein Gastautor dies getan hat. Genau so habe ich mich über deinen Kommentar gefreut, wenn dieser auch wenig Input, aber eine hilfreiche Anmerkung enthalten hat.

    Machs gut, Hendrik, ich hoffe wir sehen uns mal wieder.

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  • Rudi: Hört sich ja ganz gut an. Ich denke, den Gutscheincode werde ich...
  • Joba: Hallo Herr Berschinski, generell können wir auch beim Du bleiben, ich...
  • Joba: Servus Hendrik, ich kenn dich ja und weiss, dass du Ahnung vom Thema...
  • Hendrik: Schon nach dem ersten Absatz war klar, hier kommt nur allgemeines...
  • M. Berschinski: Hallo Herr Bauer, das ist ein sehr guter Artikel! Gerade die...

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