Kategorie: ‘Ernährung

22Feb

40 tägige Fastenzeit

Martina Backhausen
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Die Fastenzeit dauert 40 Tage (hierbei werden nur die Werktage, also keine Sonntage gezählt), beginnt mit Aschermittwoch (das ist somit der Mittwoch vor dem 1. Fastensonntag) und dauerte bis Karsamstag.  “Carne vale” – Fasching: Übersetzt bedeutet Carne vale: “Fleisch leb wohl”!

Die Fastenregeln waren über Jahrhunderte hinweg sehr streng. Sogar Milchprodukte waren verboten. Während der Fastenzeit stehen neben dem Verzicht auf Alkohol, Fleisch oder Süßigkeiten noch andere Fastenvorsätze im Trend. Neben Aktionen wie Autofasten, die dazu aufrufen, die eigenen Mobilitätsgewohnheiten zu überdenken, fasten viele Menschen beim Fernsehkonsum, oder bei der Zeit. die sie in sozialen Netzwerken und mit Computerspielen verbringen. Die Fastenzeit ist ideal, das eigene Leben zu überdenken und das Wesentliche herauszustreichen. Was ist mir wirklich wichtig?

Viele nützen die Fastenzeit, um überschüssige Kilos zu verlieren. Sehr bald mehren sich die Klagen dann, obwohl die streng Fastenden ihr Essen rapide gestoppt haben, verliert ihr Körper kaum an Gewicht. Irgendwie scheint ihr Körper dagegen zu arbeiten, diese Vermutung konnte der Wissenschaftler Gregory Freund vom College of Medicine an der Universität Illinois nun in einem Tierversuch bestätigen. Für seinen Versuch setzte er schlanke und dicke Mäuse auf eine Radikaldiät und stellte fest: Die dicken Mäuse verloren kaum Körperfett.

Es konnte gezeigt werden, dass Fasten einen entzündungshemmenden Prozess im Immunsystem der dünnen Tiere in Gang gesetzt hat, und dass fettreiche Kost diesen Effekt verhindert. Manche hirnbasierten, chemischen Änderungen gibt es in übergewichtigen Tieren einfach nicht. Bei den dicken Tieren werden demnach Gene blockiert. Ein radikaler Diätbeginn verändert sogar die Chemie des Gehirns und untergräbt so den Willen zum Abnehmen. Die Motivation und Stimmung werden schlechter, die Kilos purzeln nicht.

Wer also langfristig Gewicht verlieren möchte, sollte dieses Vorhaben nicht mit einer Radikaldiät beginnen.

Gefastet werden kann natürlich  auf verschiedene Arten. Je nach persönlicher Vorliebe und Konstitution bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: In der Fastenzeit muss heute nicht auf Essen und Trinken verzichtet werden, sondern sie soll auf einen sinnvollen Umgang mit den Lebensmitteln, CO2-Abdruck, Umweltverantwortung hinweisen und uns aufzeigen, wie wir verantwortungsvoll unser Leben gestalten können. Das Fasten beschränkt sich heute bei manchen Menschen darauf, teilweise auf Fleisch oder Süßigkeiten zu verzichten oder an einem Tag in der Woche zu fasten. Manche trinken auch keinen Alkohol oder verzichten auf das Rauchen, das Kino usw… ; Die Faschingszeit, Fastenzeit, Feste…. – dies verleiht unserem Jahr, unserem Leben Struktur – und denk mal über das Bild nach – ohne Struktur – wird der Körper unförmig  oder?!

In meiner Praxis verwende ich gerne eine Auflistung der Lieblingsspeisen und dann lasse ich meine Klienten in Wochen oder Tagen eintragen, wann diese Speisen zuletzt gegessen wurden. Liegt mehr als 1/3 der Lieblingsspeisen im Abstand von 1- 14 Tagen – dann sollte man darauf ein Augenmerk richten. Gerade beim Essen hat die Verfügbarkeit:  jederzeit und alles oft schwerwiegende Folgen.

Wenn es nicht nur um die Linie, sondern um Regeneration von Geist und Körper geht, steht Heilfasten auf dem Programm. Drei, vier Tage extremes Fasten (nur Wasser, Tee, Gemüse- und Fruchtsäfte) ist sicher gesund, über längere Zeit sollte es aber ein Arzt überwachen. Der Trend geht allerdings klar weg von diesen Radikalkuren. Stattdessen rückt eine sanfte Entgiftung – ein „Fasten light“ – in den Vordergrund. Viel Gemüse und Bewegung an der frischen Luft sind wesentliche Punkte. Es ist also kein Zufall, das  iJoule Gold – die Applikation für das Handy genau 40 Tage dauert und so ideal für die Fastenzeit passt und nicht nur die Ernährung, sondern auch Bewegung, mentale Fitness, Entspannung und Motivation abdeckt! Wesentliches in kleinsten Schritten, denn Veränderung soll doch gut tun – oder?

23Jan

Was isst man im Jänner?

Martina Backhausen
fruit pyramids

Erdbeeren im Dezember? Spargel im Jänner? Kürbis im Februar? Nichts ist unmöglich! Viele Obst- und Gemüsesorten werden aus anderen Ländern importiert und sind so das ganze Jahr über an der Theke im Supermarkt erhältlich. Doch lohnt es sich wirklich, im Winter weitaus mehr zu bezahlen und durch den Transport der Lebensmtitel auch noch einen kräfitigen CO2 Abdruck zu verursachen? Doch bei dem Angebot im Supermarkt ist es manchmal gar nicht so einfach durchzublicken, was denn gerade Saison hat!

Gemüse des Monats sind Lauch, Pastinake, und jegliche Kohlsorten. Als Früchtchen des Monats präsentiert sich der Granatapfel.

Rezepttipp für Dich: Das nordische Gericht „Jansons Versuchung“ – leicht abgewandelt, passend zur Jahreszeit!
400 g Lauch, 4 EL Butter, 2 El Öl, 1 kg Kartoffeln, 30 g Anchovisfilets aus dem Glas
Salz, Pfeffer, 300 ml Schlagobers/Sahne, 150 ml Milch, 50 g Semmelbrösel
1. Lauch in Ringe schneiden. Die Zwiebelringe in 1 EL Öl anbraten. Kartoffeln waschen und schälen. In 1 cm dicke Stifte schneiden. Anchovis abtropfen und gut trockentupfen.
2. Hälfte der Kartoffeln in eine gefettete flache Auflaufform (30 cm Länge) geben. Würzen, Lauchringe und Anchovis darauf verteilen. Übrige Kartoffeln darüber schichten.
3. Schlagobers/Sahne und Milch aufkochen, salzen und pfeffern und über den Auflauf gießen. Mit Bröseln bestreuen. 2 El Butter in Flöckchen darauf setzen. Im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene bei 200 Grad 45-50 Minuten (Umluft bei 170 Grad 40 Minuten) backen. Heiß servieren.
Tipp: Wer Anchovis nicht mag verwendet Lachs oder Shrimps

2Jan

Gute Vorsätze

Martina Backhausen
goldenrules

Laut Statistik schaffen es nur 15 % die gefassten Vorsätze im neuen Jahr umzusetzen. Und dabei mangelt es nicht an den Vorsätzen, sondern meist an der Umsetzung! Entscheidend für das Vorhaben ist immer ein “Warum”. Wenn du etwas anstrebst und du weißt wofür, dann ist die Chance zur Veränderung schon groß. Aber achte darauf nicht zu viel auf einmal anzustreben. Das ist wie bei einem Großputz. Möchtest du in ein paar Stunden die gesamte Wohnung gründlich putzen und vielleicht auch noch entrümpeln, wird das nichts. Die Umsetzung muss praktikabel sein und du solltest die ersten Schritte ganz genau festlegen. Aller Anfang ist vielleicht schwer, aber im Schnitt dauert es 2-3 Wochen bis ein neues Verhalten zur Gewohnheit wird. Diese einfache Struktur verfolgt iJoule-golden rules. Die Regeln sind einfach und simpel. Das “Warum” kannst du dir immer wieder durchlesen.  Trotzdem aktiviere nie mehr als 2 Regeln gemeinsam. Denn schließlich geht es ja darum, das neue Verhalten dauerhaft zu übernehmen und so anzutrainieren. Ziel ist es, über die neue Gewohnheiten nicht mehr groß nachdenken zu müssen. Das klappt dann ganz automatisch. Schon ein paar dieser kleinen Veränderungen bringen dich einem aktiven healthstyle viel näher. iJoule unterstützt dich! Bleib also dran im Jahr 2012!

25Dez

Die besten Kalorien-Raus-Tipps für die Festtage

Günther Samitz
weihnachtsmann

Mit 3000 kcal pro Tag liegt die durchschnittliche Kalorienaufnahme an den  Festtagen um rund ein Drittel höher als während der restlichen Zeit des Jahres. Feiern und Fasten ist ein uralter Lebensrhythmus. Also feiere Weihnachten!  Ständiges Kalorienzählen würde da nur den Genuss verderben. Dennoch gilt es das Fastenprinzip gleich in den darauffolgenden Tagen umzusetzen, das heißt, vermeide Gedanken: „Nun ist es eh schon egal!“,  dann brauchst du auch nicht mit Extrapfunden nach den Feiertagen rechnen. Mit unseren Fettverbrennungs-Tricks kommst du rundum schwungvoll und dennoch entspannt durch die Weihnachtstage und kannst auch ohne Reue genießen. Das Einhalten von ein paar einfachen Grundregeln kann helfen, dieser jährlich wiederkehrenden Falle  zu entgehen.  Bewegung und Sport sind das einzige probate Mittel, um den Kalorienberg wieder abzubauen und so einer Gewichtszunahme vorzubeugen. Wir zeigen dir, wie es geht, damit die Festtage nicht zu einem reinen Kalorien-Rein-Fest werden. (weiterlesen…)