Das „Bauchhirn“ – Wechselspiel zwischen Seele und Verdauung

Jeder von uns kennt aus eigener Erfahrung den Zusammenhang zwischen Psyche und Bauch: Wer verliebt ist, kennt das Gefühl von „Schmetterlingen im Bauch“. Wer schon mal auf ein Bewerbungsgespräch gewartet hat, weiß wie einem das „auf den Magen schlagen kann“. Der Volksmund kennt viele weitere Redensarten: „Da kommt mir doch die Galle hoch!“, „Das entscheide ich ganz aus dem Bauch heraus.“, „Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gekrochen?“.

Bauch der gerieben wird

Bauch-Hirn (© Stephanie-Hofschlaeger / PIXELIO)

Unser Gefühlsleben hat Einfluss einerseits auf unser Essverhalten und andererseits auch direkt auf die Arbeit unseres Verdauungsapparates. Gerade unser Empfinden von Hunger oder Sättigung unterliegt stark dem Gefühlszustand: entweder wir neigen zu Frustfutter oder uns schlägt alles leicht auf den Magen. Starke Gefühle wie Ärger oder depressive Stimmungen können die Magen- und Darmfunktionen beeinflussen. Viele haben es schon erlebt, dass Kränkungen oder Beziehungsprobleme zu Appetitlosigkeit und Bauchschmerzen führen. Über die Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems beeinflusst das Gehirn die Verdauung. Depressive Menschen neigen zu einer langsameren Verdauungstätigkeit. Besonders negative Gefühle, z. B. Angst, beeinflussen die Verarbeitung von Signalen aus dem Bauch im Gehirn besonders stark.
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  • Rudi: Hört sich ja ganz gut an. Ich denke, den Gutscheincode werde ich...
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